Fotoprotokoll
Abgelegt unter: Dokumentation | Keine Kommentare »Hier im Fotoprotokoll findest du alle Plakate vom Workshop.
Hier im Fotoprotokoll findest du alle Plakate vom Workshop.
Organisation: Sabine, Christa, Lissy & Anja
Dokumentation: Christian & Brigitte
Aktivisten: Sebastian, Christine, Philipp, Yvonne, Martin, Sascha, Matthias & Saskia
Inhalt: Rollup und Banner werden vor der Uni aufgestellt, kurz danach ertönt der Fair teilen Spot vom ÖGB, wo die 4 Organisatoren einfrieren, während die anderen Aktivisten die Flyer und Folder verteilen.
Wir bedanken uns für eure Unterstützung bzw. Applaus
Gruppe: Martin, Sascha, Matthias
Idee: FAKE Unterschriftenliste in überaffimierter Darstellung!
Ein gefakter Vertreter der Industrie sammelt Unterschriften, zu den Themen:
Die “Unterstützer” werden in zeitlicher Nähe über den Unsinn ihrer Unterschrift aufgeklärt!!
Material: Klemmbretter, Folder, Unterschriftenliste, Mailinglist!
Leute der Gruppe funktionieren als Opener – sind die ersten Unterschriften!
Diskussion über die ausgearbeitete Aktion; genauere Planungen berücktsichtigen bzw. alle möglichen Handlungsstränge/Reaktionen bedenken und duchspielen. Auch genaue Planung der Dokumentation – Standort der Videokamera, Kamera soll nicht ablenken usw…; Rechtliche Hintergründe (Logo Verwendung) anklären – in diesem Fall = Satire!
Sei Knia in deim Knack, dei Geld in seim Sack!
Freeze – Blaumann Arbeiter knieend – Anzug Manager Knie im Knack, Hand in der Hintertasche und Sack in der anderen Hand – 2 stehen seitlich halten Transparent mit Slogen
Klatschen ist Freeze Auflösung
2-3 mal an verschiedenen Orten
lg
Straßen-Performance als politisches Aktionsmittel
Wichtige Formen:
-Clown Army
Clownerie trifft auf Militär-Habitus. Autoritäre und heteronormative Strukturen werden durch Überaffirmation ins lächerliche gezogen.
-Radical Cheerleading
Cheerleader skandieren Demo-Sprüche. Lustvolle Praxis zur Verqueerung des Protests.
-Flashmob/Freeze/Radiobalett
Durch plötzliches „einfrieren“ bzw. gleichzeitig ausgeführte Bewegungen mehrer Personen
soll Überraschungseffekt erzielt werden.
-Jubeldemos, Überaffirmation
Die kritisierten Umstände/Inhalte werden durch übertrieben positive Bezugnahme ins lächerliche Gezogen.
Andere Arten der Nutzung theatraler Mittel für Politischen Protest:
Klassisches Straßentheater
Theater der Unterdrückten, bzw. Forumtheater und Unsichtbares Theater.
Durch einbeziehung des Publikums in Spiele oder „Modellszenen“ soll Kunst und Selbsterfahrung mit politischem Probehandeln verbunden werden. Oft wird dem „Publikum“ -wenn überhaupt- erst am Ende der Aktion mitgeteilt, dass es sich um eine Theatervorführung handelt. Das Publikum wird manchmal dazu aufgefordert in die Szenerie einzugreifen um sie zu verändern.
Checkliste für die Planung der eigenen Aktion:
- Konzeptuell:
-Was ist das Thema?
-Was will ich vermitteln?
-Welche Reaktion möchte ich erreichen?
-Wie viel Zeit/Energie bin ich bereit zu investieren?
-Muss geprobt werden? Wenn ja wie Lange?
-Gibt es Personen in der Gruppe die die Gruppe anleiten können/ braucht es externe Hilfe?
-Rechtliches im Vorhinein klären.
-In der Gruppe:
-Über jeweilig individuelle Grenzen sprechen
-Bezugsruppen bilden
-Verschiedene Varianten der Reaktion von Passant*innen im Vorhinein besprechen, niemals von einer fixen Reaktion des Publikums ausgehen, das Konzept muss mit (fast) jeder Reaktion funktionieren!
-Unter welchen Umständen muss die Aktion abgebrochen werden? Wie wollen wir dabei vorgehen?
- Über Zuständigkeiten sprechen (Ist es sinnvoll, dass Teile der Gruppe nicht an der eigentlichen Aktion teilnehmen, sondern Infomaterialen verteilen und mit Passant*innen sprechen?)
-Materialien checken:
- Welche Materialien werden für die Aktion benötigt?
- Wie werden die Materialien zum Aktionsort transportiert/abtransportiert?
- Soll Informationsmaterial mitgebracht werden?
- Bei Kostümierung: Gibt es Möglichkeiten sich umzuziehen?
Zu welchem Zeitpunkt sollen die Kostüme angezogen werden?
Literatur:
-go.stop.act! – Die Kunst des kreativen Straßenprotests: Marc Amann (Hrsg.), 2005, Trotzdem Verlag.
-Handbuch der Kommunikationsguerilla – wie helfe ich mir selbst: autonome a.f.r.i.k.a.-gruppe, Luther Blissett, Sonja Brünzels, 2001, Assotiation A.
-Improvisation und Theater: Keith Johnstone, 1976, Alexander Verlag.
-Theaterspiele: Keith Johnstone, 1996, Alexander Verlag.
-Theater der Unterdrückten, Übungen und Spiele für Schauspieler und Nicht-Schauspieler: Augusto Boal, 1976, Suhrkamp.
- Kommt herunter, reiht euch ein…, Eine Kleine Geschichte der Protestformen sozialer Bewegungen: Klaus Schönberger, Ove Sutter (Hg.), 2009, Assoziation A
- Und wir bewegen uns doch – Soziale Bewegungen in Österreich: Robert Foltin, 2004, Edition Grundrisse
-Possen des Performativen: Gini Müller, 2008, Turia & Kant.
Links:
http://kreativerstrassenprotest.twoday.net/
http://www.projektwerkstatt.de/
http://www.clownarmy.org/
http://www.pinkbloque.org/
http://kommunikationsguerilla.twoday.net/
http://www.arge-forumtheater.at/
http://www.tdu-wien.at (Theater der Unterdrückten)
http://www.improwiki.de
Aufwand: 5 min während des Gehens und Redens mitfilmen (Bedarf: Digitalkamera), 5 min aus dem gesamten video ein Schnipsel zurechtschneiden, 20 min für das Hochladen und im Blog einbetten.
Welche Vor- & welche Nachteile hat dieser Typus von Videos?
Was wird alles transportiert?
Wie können/könnten solche Videos eingesetzt, verwendet, weiter in größere Strategien eingebunden werden?
Nachdem die Entscheidung, einen ÖGB-Werbespot in Auftrag zu geben, gefallen war, entschied sich der ÖGB, dies nicht einer Filmfirma oder Werbefirma zu übergeben, sondern einen Aufruf zu starten. Wir luden daher BetriebsrätInnen und engagierte aktive Mitglieder ein, Ideen für diesen Film zu entwickeln. Eine Jury wählte aus all den eingelangten Beiträgen einen aus. Die Idee wurde dann weiterentwickelt und über die Zeitschrift „Solidarität erfolgte der Aufruf nach Mitwirkenden für den Filmdreh. Es haben sich über 200 Mitglieder gemeldet, die sich an einem Samstag Nachmittag vollkommen unentgeltlich für einen Werbespot zur Verfügung gestellt haben.
einer Gruppe vor der Uni und direkt beim berühmten Eingang zum Audimax:
die zweite Gruppe mitten im Straßenbahnbereich, obererdig, das Jonas Reinl: Den ganzen Artikel lesen … »